Unsere Schulhündin Hilja

 

Seit Januar 2018 begleitet unsere Schulhündin Hilja die Klassenlehrerin  Patricia Lange täglich in die Schule.

Bereits als junger Welpe startete Hilja ihre Ausbildung als Schulhündin. Zu der Ausbildunggehören zahlreiche Stunden in der Hundeschule und regelmäßige Überprüfungen.

Zu den wichtigsten pädagogischen Zielsetzungen eines Schulhundes zählt ihr Beitrag zur Verbesserung des sozialen Gefüges in der Klasse, der Lehrer-Schüler-Beziehung, des Klassenklimas und der individuellen sozialen Kompetenz der Schüler*innen.

Besonders merken das die Kinder in Hiljas Stammklasse, der 4a, als auch die Ganztageskinder, die die „Überraschungs-AG mit Hilja“ besuchen. Dabei lernen die Schüler*innen Wissenswertes über Hunde und die Haltung von Haustieren. An erster Stelle steht dabei der Umgang und die Regeln mit einem Hund.

Ganz nebenbei schulen die Kinder dabei ihre Empathie und werden selbstbewusster. Ob beim Spielzeugbasteln für Hilja, beim Versteckspielen im Wald  oder beim Vorlesen – mit einem Hund an der Seite macht alles gleich doppelt so viel Spaß!

 

Was genau ist ein Schulhund (Präsenzhund)?

Er verbringt regelmäßig Zeit im Klassenzimmer – im Unterricht und wird von einer für den pädagogischen Hunde-Einsatz ausgebildeten Lehrperson geführt.

Der Hund ist speziell auf seine Eignung getestet, entsprechend ausgebildet.

àDie pädagogischen Zielsetzungen:

  • Beitrag zur Verbesserung des sozialen Gefüges in der Klasse
  • Verbesserung Lehrer-Schüler-Beziehung und Klassenklima
  • Individuelle soziale Stärkung der Kompetenz der Schüler

 

 

Die Erfahrung zeigt eine positive Beeinflussung von:

- Sozialverhalten

- Motivation

- Konzentration

- Klassenklima

- Lust auf Schule durch die Anwesenheit des Hundes

 

Regeln mit unserem Schulhund

- Das Einhalten von Hygieneregeln z.B das Händewaschen nach dem Streicheln sind Pflicht.

- Der Hund darf in seiner Ruhezone  (Box) nicht gestört oder gestreichelt werden.

- Dem Hund wird nichts weggenommen.

- Wir starren dem Hund nicht über längere Zeit in die Augen (es gilt das Prinzip des höflichen Verhaltens nach Hundeart), um Konflikte zu vermeiden.

- Es wird in der Klasse nicht geschrien (Geräuschempfindlichkeit des Hundes).

- Der Hund wird nicht ungefragt hochgehoben, festgehalten oder geärgert.

- Das Vesper gehört den Kindern. Der Hund wird nicht ungefragt gefüttert.

- Die Schulranzen bleiben geschlossen.

- Vor dem Körperkontakt wird sicher gestellt, dass der Hund das Kind anschaut.

- Er wird nur dort gestreichelt, wo er es mag und wenn er nicht will, lasse ich ihn gehen.

- Nur immer ein Kind kann den Hund streicheln.

- Im Klassenzimmer wird nicht gerannt.

- Mit dem Hund wird nur nach Absprache gespielt oder Kommandos gegeben.

- Regeln für das Arbeiten mit dem Hund müssen eingehalten werden: den Hund beim Namen rufen, Loben, Nein-Sagen, Konsequent sein.